{"id":567,"date":"2022-09-13T19:54:28","date_gmt":"2022-09-13T17:54:28","guid":{"rendered":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/?post_type=tribe_events&#038;p=567"},"modified":"2022-09-13T19:57:07","modified_gmt":"2022-09-13T17:57:07","slug":"filmabend-die-goettliche-ordnung","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/veranstaltung\/filmabend-die-goettliche-ordnung\/","title":{"rendered":"Film- und Diskussionsabend: Die g\u00f6ttliche Ordnung"},"content":{"rendered":"<p>18.30 Einleitung \u00fcber die direkte Demokratie und das Wahlrecht<\/p>\n<p>19.00-20.32 Film: Die g\u00f6ttliche Ordnung (2017)<\/p>\n<p>20.32-21.15 Diskussion mit den KursteilnehmerInnen<\/p>\n<p>Die g\u00f6ttliche Ordnung ist ein schweizerisches Filmdrama von Petra Volpe, die auch das Drehbuch zum Film schrieb. Ein Kinostart in der Schweiz war am 9. M\u00e4rz 2017, in Deutschland und \u00d6sterreich am 3. August 2017.<\/p>\n<p>Die junge Hausfrau und Mutter Nora wohnt 1971 mit ihrem Ehemann Hans, ihren zwei S\u00f6hnen sowie dem missmutigen Schwiegervater Gottfried in einem kleinen, friedlichen Dorf im Appenzellerland. Dort, in der Schweizer Idylle, ist fast gar nichts oder nur wenig von den sozialen Umw\u00e4lzungen auf der Welt zu sp\u00fcren, die sich seit der 68er-Bewegung ereignen, und auch Noras Leben blieb davon unber\u00fchrt. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine S\u00fcnde der Natur und gegen die g\u00f6ttliche Ordnung.<\/p>\n<p>Als Nora wieder anfangen m\u00f6chte zu arbeiten, verweigert ihr Mann die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau verpflichtet, sich um den Haushalt zu k\u00fcmmern. Obwohl sie ein ruhiger Mensch ist, der sich alles gefallen l\u00e4sst, erwacht jetzt Noras Widerstand. Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht mit anderen Dorffrauen in Z\u00fcrich eine Frauendemo sowie einen Workshop f\u00fcr sexuelle Befreiung. Ihre Mitstreiterinnen sind Vroni, die ehemalige Wirtin des Gasthofs B\u00e4ren, die neue P\u00e4chterin Graziella aus Italien sowie die B\u00e4uerin Theresa, ihre Schw\u00e4gerin. Deren jugendliche Tochter Hanna wird von der Vormundschaftsbeh\u00f6rde in ein Erziehungsheim gesteckt, weil sie Cannabis konsumiert und mit M\u00e4nnern herumh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Als sie sich, \u00f6ffentlich und k\u00e4mpferisch, f\u00fcr das Stimmrecht der Frauen in der Schweiz einsetzen und zu einem Streik aufrufen, ger\u00e4t der Dorf- und Familienfrieden geh\u00f6rig ins Wanken. Vroni verstirbt w\u00e4hrend der Streikaktion, ver\u00e4rgert \u00fcber das Eingreifen w\u00fctender M\u00e4nner. An der Trauerfeier in der Kirche ergreift Nora das Wort, um Vroni als mutige Frau zu w\u00fcrdigen, die von der M\u00e4nnerwelt ungerecht behandelt wurde. F\u00fcr sie bedeutet der g\u00f6ttliche Plan, dass alle Menschen gleichberechtigt sind. Hans, dem die Trennung von seiner Frau zu schaffen machte und der seinen Bruder, den v\u00f6llig verzweifelten Bauern Werner, vor dem Suizid bewahrte, zeigt sich daraufhin vers\u00f6hnlich. Am 7. Februar 1971 stimmt auch in dem kleinen Appenzeller Dorf eine knappe Mehrheit f\u00fcrs Frauenstimmrecht.<\/p>\n<p>In der Schweiz verkaufte der Film 356\u2019855 Kinoeintritte und ist damit in den Top Ten der erfolgreichsten Schweizer Kinofilme der letzten 40 Jahre. In Deutschland sahen ihn 126.614 Besucher. (Quelle: wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"18.30 Einleitung \u00fcber die direkte Demokratie und das Wahlrecht 19.00-20.32 Film: Die g\u00f6ttliche Ordnung (2017) 20.32-21.15 Diskussion mit den KursteilnehmerInnen Die g\u00f6ttliche Ordnung ist ein schweizerisches Filmdrama von Petra Volpe, [&hellip;]","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_tribe_events_status":"","_tribe_events_status_reason":"","footnotes":""},"tags":[],"tribe_events_cat":[],"class_list":["post-567","tribe_events","type-tribe_events","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events"}],"about":[{"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tribe_events"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/567\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":572,"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/567\/revisions\/572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=567"},{"taxonomy":"tribe_events_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/wochefuerdeutsch.be\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events_cat?post=567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}