
Roland Klicks erster Spielfilm ist eine Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft des Nachkriegsdeutschlands, die eine subtile Herangehensweise an politische Kritik über Gefühle und Emotionen bietet. In einem Stil, der frei von Einflüssen der gemäßigten oder radikalen Linken ist – im Gegensatz zu den anderen jungen deutschen Filmemachern jener Zeit, die politische Kritik in Form von Botschaftsfilmen oder bewusst subversiven und radikalen Filmen behandeln. Ein wesentlicher Film durch die Formulierung einer anderen Vorstellung von politischer Kritik im Kino.
Roland Klick, RFA 1968, Alexander Kekulé, Sieghardt Rupp, Edith Volkmann ⁄ couleur ⁄ 86′ ⁄ Untertitel: Englisch